Marburger Kunstverein

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Kammer, Stahl, 1994, 105x71x79cm.

Die Kammer ist zylinderförmig, 105 cm hoch und hat einen Durchmesser von 79 cm. Im oberen Drittel ist der Zylinder geknickt, so als könnte er jeden Moment in sich zusammenfallen. Bis auf eine kleine Öffnung im runden Abschluss des Zylinders, aus der eine kleine Kugel hervorzutreten scheint, ist die Plastik komplett geschlossen. Um diese Öffnung liegt ein wulstiger Ring, der einerseits auf die Öffnung hinweist und andererseits die sich darin befindende Kugel hervorhebt.

Vorschaubild Kammer, Stahl, 1994, 105x71x79cm. Der grafische Link verweist auf das Bild in Originalgröße in einem neuen Fenster

Ohne Titel, 2005, Stahl, 37x21x21 cm.

Bei diesem Objekt handelt es sich um eine Gruppe aus drei einzelnen, schwarz patinierten Figuren. Die Form jeder Figur ist eine Kombination aus einem Kegel und einer Kugel, die zusammengesetzt eine Art Tropfen ergeben. Ein Tropfen ist an der Wand angebracht, die anderen zwei sind in kurzen Abständen vor der Wand auf dem Boden plaziert. Diese Anordnung erweckt den Eindruck, als würden diese Tropfen von der Decke beziehungsweise von der Wand fließen. Dass es insgesamt drei sind, ist wohl kein Zufall, so definiert die Künstlerin selbst diese Zahl "als erste unbestimmte Zahl, die wegführt vom Dualismus des eins und eins".

Vorschaubild Ohne Titel, 2005, Stahl, 37x21x21 cm. Der grafische Link verweist auf das Bild in Originalgröße in einem neuen Fenster

Königin Vasthis Traum, 1992, Stahl, 65x68x120 cm.

Der ovale schwarze Körper liegt auf dem Boden. Die glatte Oberfläche wird durch abgeflachte wulstige Ringe aufgebrochen. In der Mitte der jeweiligen Ringe befindet sich eine Öffnung, die auf das Innere des Körpers verweist. Die unbestimmte Form des Körpers und die unregelmäßig angebrachten Öffnungen verleihen der Plastik einen mystifizierenden Charakter.

Vorschaubild Königin Vasthis Traum, 1992, Stahl, 65x68x120 cm. Der grafische Link verweist auf das Bild in Originalgröße in einem neuen Fenster


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