Marburger Kunstverein

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Winkelbungalow mit Swimmingpool, 1999, Betonguss, blaue Fliesen, Wasser, 57,5x41x38 cm.

Das in Beton gegossene Architekturmodell ist 57 cm hoch und steht auf einem Podest aus Stahl, dessen Oberfläche mit blauen Fliesen ausgelegt ist. Der Winkelbungalow ist integriert in die Außenmauer, die auf einem ungewöhnlichen, fast dreieckartigen Grundriss aufbaut: Zwei gerade Seiten laufen zusammen und bilden einen rechten Winkel; die dem rechten Winkel gegenüberliegende Seite ist geschwungen und schließt halbrund an die geraden Seiten an. Die glatte, umlaufende Außenmauer bildet nicht nur eine Schutzmauer für das gesamte architektonische Gebilde, sondern ist gleichzeitig die Fassung des mit Wasser gefüllten Swimmingpools.
Den Bungalow platziert der Künstler im rechten Winkel. Die Form des Bungalows ist rechteckig, wobei sich ein Teil des Bungalows innerhalb der Mauer und ein Teil außerhalb der Mauer befindet. Der Boden des Bungalows berührt das Wasser. In die Seitenwände sind Fensteröffnungen eingebaut, so dass der Eindruck entsteht, es handelt sich hierbei um einen realen Architekturentwurf. Dieser Eindruck wird durch die verwendeten Materialien Beton und Fliesen verstärkt.

Vorschaubild Winkelbungalow mit Swimmingpool, 1999, Betonguss, blaue Fliesen, Wasser, 57,5x41x38 cm. Der grafische Link verweist auf das Bild in Originalgröße in einem neuen Fenster Vorschaubild Winkelbungalow mit Swimmingpool, 1999, Betonguss, blaue Fliesen, Wasser, 57,5x41x38 cm. Der grafische Link verweist auf das Bild in Originalgröße in einem neuen Fenster

Kleiner Pavillon, 1999, Betonguss, elektrische Beleuchtung, 49,5x70x18 cm.

Das Architekturobjekt "Kleiner Pavillon" steht dezentriert auf einer rechteckigen Betonplatte, die von vier Stahlfüßen getragen wird. Die zweiteilige Betonarchitektur besteht aus einem zylinderförmigen Pavillon mit flach gedeckten Dach und einer umlaufenden Mauer, die auf einem kreisförmigen Grundriss steht. Obwohl der Pavillon an der umlaufenden Mauer steht, sind die beiden Architekturelemente nicht miteinander verbunden, so dass der Pavillon jederzeit verschoben werden könnte. Aufgrund der zylindrischen Form, der einheitlichen Höhe und der gleich abschließenden Kranzgesimse bilden die beiden Elemente eine architektonische Einheit.

Vorschaubild Kleiner Pavillon, 1999, Betonguss, elektrische Beleuchtung, 49,5x70x18 cm. Der grafische Link verweist auf das Bild in Originalgröße in einem neuen Fenster
Vorschaubild Kleiner Pavillon, 1999, Betonguss, elektrische Beleuchtung, 49,5x70x18 cm. Der grafische Link verweist auf das Bild in Originalgröße in einem neuen Fenster

Wandstück 2, 2002, Betonguss, Edelstahl/Bronzeachse, 19x21x34 cm.

In der vorgelagerten Wand sind die Umrisse einer geometrischen Fläche eingearbeitet: ein Trapez bekrönt von einem Rechteck. Bei der umrissenen Fläche handelt es sich um ein dreidimensionales Wandobjekt, welches sich um die eigene Achse dreht. Je mehr die Fläche in das Innere der Wand gedrängt wird, desto voluminöser wird der Körper, der aus der drehenden Fläche erwächst. Nach einer Drehung um 180 Grad erscheint auf der Wand ein geometrischer Körper: Ein an der Spitze abgeschnittener Kegel in Kombination mit einem aufliegenden Zylinder. So lässt sich dieses Objekt nach Belieben auf- und zudrehen. Die Fläche wird zum Volumen; das Volumen wird flächig.

Vorschaubild Wandstück 2, 2002, Betonguss, Edelstahl/Bronzeachse, 19x21x34 cm. Der grafische Link verweist auf das Bild in Originalgröße in einem neuen Fenster Vorschaubild Wandstück 2, 2002, Betonguss, Edelstahl/Bronzeachse, 19x21x34 cm. Der grafische Link verweist auf das Bild in Originalgröße in einem neuen Fenster


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