Marburger Kunstverein

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Mit den Händen sehen

Ausstellung des Marburger Kunstvereins in Zusammenarbeit mit der Deutschen Blindenstudienanstalt Marburg

14. 09. - 8. 11. 2007

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Blinde und sehbehinderte Besucher können sich anhand eines speziellen Bodenleitsystems in der Ausstellung leichter orientieren. Unterstützt werden Sie dabei von taktilen oder farbig gestalteten Übersichtsplänen sowie einem Audioguide, der einen Rundgang von Objekt zu Objekt beschreibt.

Ausstellende Künstlerinnen und Künstler:

Schirmherrschaft

Hessischer Minister für Wissenschaft und Kunst

Auswahlkommission

Prof. Dr. Jean-Christophe Ammann,
Barbara Isabella Bauer-Heusler,
DorotheeBaer-Bogenschütz,
Prof. Dr. Florian Matzner,
Dr. Gerhard Pätzold,
und Beratung
Jürgen Hertlein, und Pit Metz

Das Projekt wurde gefördert von

Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst
Paul und Charlotte Kniese Stiftung
Dr. Georg Blindenstiftung
Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen
Stiftung der Sparkasse Marburg-Biedenkopf
Magistrat der Universitätsstadt Marburg
Firma Gaudio-Braille Marburg

"Mit den Händen sehen" ist bereits die zweite Ausstellung in Marburg, die für Blinde und Sehbehinderte aber auch für sehende Besucher eingerichtet wurde. Die erste Ausstellung wurde 1980 im Landgrafenschloss gezeigt. In diesem Jahr ist es der Marburger Kunstverein, der in Zusammenarbeit mit der Deutschen Blindenstudienanstalt Marburg künstlerische Arbeiten ganz unterschiedlicher Gestaltung und Materialien zeigt.

Erst vor wenigen Wochen fand in Marburg der Kongress "Art for All" statt, auf dem renommierte Museen aus Europa über Fragen der Einrichtung von Schau- und Tasträumen für Blinde und Sehbehinderte und den medialen Einsatz für die Beschreibung der ausgestellten Objekte durch mobile Tonträger diskutierten.

Die Ausstellung "Mit den Händen sehen" zeigt erneut, dass die Universitätsstadt Marburg sich in beispielgebender Weise auf seine blinden und sehbehinderten Mitbürger einstellt. Ich wünsche der Ausstellung viel Erfolg und den Besucherinnen und Besuchern interessante Erfahrungen beim "Sehen mit den Händen".

Hessischer Minister für Wissenschaft und Kunst

Udo Corts

Zum Elisabeth-Jubiläum, dem 800. Geburtstag der Hl. Elisabeth veranstaltet der Marburger Kunstverein in Erinnerung an ihr unvergessenes soziales Engagement gemeinsam mit der Deutschen Blindenstudienanstalt Marburg die Ausstellung "Mit den Händen sehen".

Die Ausstellung bietet Blinden, Sehbehinderten und Sehenden die Möglichkeit, Arbeiten zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler mit den Händen anzufassen, und damit für sich tastend erfahrbar und zugänglich zu machen.

Für die Auswahl der ausstellenden Künstlerinnen und Künstler und deren Arbeiten war eine Auswahlkommision tätig, die sich für Plastik, Reliefs, pastose Malerei, und Installationen entschieden hat und die damit für die Ausstellung unterschiedliche Positionen formaler Gestaltung und verwendeter Materialien ausgewählt hat.

Die Veranstalter danken den Mitgliedern der Kommision, allen Förderern, die die Ausstellung ermöglicht haben und allen Künstlerinnen und Künstlern, die ihre Arbeiten für diese ungewöhnliche Ausstellung zur Verfügung gestellt haben.

Marburger Kunstverein - Dr. Gerhard Pätzold
Deutsche Blindenstudienanstalt Marburg - Claus Duncker


Literaturnachweis